Stadt- und Tourismusmarketing Blog

Rheinfräulein
marketing für städte & regionen ✍️

Kommunen stehen aufgrund der gewachsenen Mobilität und Uniformität des Angebots im immer stärker werdenden Wettbewerb um Einwohner, Arbeitskräfte, Unternehmen, Investoren und Gäste. Standortentscheidungen von Unternehmen werden nicht selten aufgrund des Images einer Stadt oder Region getroffen. Hier gilt es, sich gezielt Gedanken um die eigenen Marke zu machen.

Darf ich…

Mich kurz vorstellen?

Ich freue mich riesig, dass Du auf meinem Blog „gelandet“ bist und Interesse an einem meiner Lieblingsthemen, dem STADTMARKEting, hast. Warum ich das so komisch schreibe, erfährst Du im Folgenden.

Wem das „Du“ nicht gefällt, der denke sich einfach ein „Sie“ an dieser Stelle 😉 Ich weiß ja, dass es im öffentlichen Dienst eher formell zugeht. Dies möchte ich aber gerade in meinem Blog einfach mal lockerer halten. Wo es geht, schreibe ich aber in der dritten Person, sodass niemand pikiert sein muss 😉

Zu meiner Person:

Mein Name ist Annika und ich bin 32 Jahre alt. Ich bin in Erkelenz aufgewachsen und wohne immernoch dort. Geboren bin ich im Krankenhaus in Viersen. Fast meine gesamte Familie war oder ist im öffentlichen Dienst tätig. Ich bin quasi mit dem Amtsschimmel in der Wiege groß geworden 😉

In meiner Freizeit mache ich leidenschaftlich gerne Sport. Entweder man trifft mich im Fitness-Studio beim Jumping oder bei diversen Les Mills Kursen. Ich liebe es einfach, mich körperlich so richtig auszupowern, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Von Frühjahr bis Herbst erwischt man mich auch nahezu täglich auf meinem Renn- oder Trekking-Rad in der näheren oder ferneren Umgebung von Erkelenz. Im Winter bin ich dann aber eher auf Schusters Rappen in der Eifel unterwegs. Eine so fantastische Landschaft, die einen den Alltag wirklich vergessen lässt. Außerdem ist die Luft dort einfach unglaublich gut. Und so kann ich montags wieder frisch durchstarten.

Wenn ich dann mal nicht mit dem Fahrrad, zu Fuß oder sonst wie unterwegs bin, verbringe ich Zeit mit meinem Partner (der auch gerne mal den ein oder anderen Trip mit dem Rad und in der Eifel mitmacht), treffe Freundinnen oder bin mit meiner Familie zusammen.

Mein kulturelles Interesse führte mich schon in viele verschiedene europäische Städte. Aber auch an der Nordsee fühle ich mich sehr wohl – generell am Meer. Ich hoffe, dass die Zeiten und Rahmenbedingungen es bald wieder zulassen, dass man neue Gegenden erkunden kann. Von solchen Reisen bringe ich auch immer neue Anregungen für das Stadtmarketing mit. Entweder, weil ich ansprechende Angebote selbst vor Ort gesehen habe, in abgewandelter Form besser finden oder sie mir einfach generell wünschen würde.

Ich gehe super gerne auswärts essen (liegt an meinem mangelnden Kochtalent ;)) und mag guten (Weiß-)Wein, weswegen ich auch gerne an der Ahr unterwegs bin. Zufälle gibt’s …

Beruflich bin ich seit 2004 im öffentlichen Dienst verortet und habe seitdem schon ein paar Stationen durchlaufen.

Nach meiner dualen Ausbildung zur Diplom Verwaltungswirtin habe ich ein paar Jahre bei der Stadt Jüchen (früher noch Gemeinde Jüchen) gearbeitet. Erst war ich für den Bereich der Liegenschaften zuständig, durfte aber nach ca. einem Jahr die dortige Wirtschaftsförderung übernehmen. Da ich zum damaligen Zeitpunkt noch keine Ahnung hatte, welche Aufgaben dazugehören oder was die Kunden, sprich die ortsansässigen Unternehmer, Gewerbetreibende, Händler und Dienstleister, von einem erwarteten und man ja auch nirgendwo ein Patentrezept oder einen Leitfaden für DIE gute Wirtschaftsförderin findet, hatte ich zum ersten Mal in meiner beruflichen Laufbahn die Chance, selbst zu auszugestalten, wie meine konkreten Aufgaben aussehen sollen und konnte dadurch auch weitestgehend vorgeben, wie ich eine gute Wirtschaftsförderung definiere.

Gesagt, getan: Ich habe am Anfang erstmal recherchiert und mich darüber informiert, wo es Herausforderungen zu meistern gibt.

Klassische Stichworte sind hier vielerorts Leerstände in der Innenstadt beseitigen, Attraktivitätssteigerung und Belebung des Ortskerns, Netzwerke zwischen den ortsansässigen Akteuren herstellen usw. So hatte ich schnell eine laaaaaaaaaaaange ToDo-Liste, die ich natürlich schnellstmöglich abarbeiten wollte. Aber wie nur?

Für die Beantwortung dieser Frage möchte ich natürlich auch kurz auf meine Motivation, diesen Blog zu schreiben, eingehen: STADTMARKEting ist nicht nur irgendein wichtiges Thema für mich, sondern DAS Thema meiner letzten beruflichen Jahre.

Ich habe von September 2014 bis Januar 2017 berufsbegleitend ein Masterstudium (Public Management) absolviert. Das Thema meiner Masterthesis lautete: In 10 Schritten zur erfolgreichen STADTMARKE. Genau das sollte das oberste Ziel aller Städte und Gemeinden sein: Eine unverwechselbare Marke kreieren, die einzigartig ist und für das einsteht, wofür die eigene Stadt steht.

Seit 2018 bin ich Geschäftsführerin der Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH, deren Gründung ich maßgeblich mitgestalten durfte. Seitdem darf ich mich dort kreativ austoben und ich liebe es, neue Ideen zu entwickeln und sie dann pragmatisch und zügig umzusetzen :).

Nun steht aber meine nächste berufliche Veränderung an und ich möchte dennoch nicht so ganz den „Draht“ zum Thema STADTMARKEting verlieren. Es interessiert mich einfach zu sehr und es steckt unfassbar viel Potenzial darin. Außerdem gestalte ich seit einigen Jahren zahlreiche grafische Medien wie z.B. (Flyer, Plakate, Banner, Merchandising-Artikel, Webseiten, Videos, Broschüren, Instagram-Feeds, Facebook-Seiten und vieles mehr) für die Stadt Wassenberg, die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH, Freunde & Bekannte und mich selbst natürlich auch :).

In einem meiner zukünftigen Beiträge werde ich sicherlich auch mal zeigen, wie man einen Instagram-Feed sortiert, aufgeräumt und ästhetisch aufbauen kann. Das lohnt sich absolut auch für Städte und Gemeinden.

Die Leidenschaft dafür habe ich schon im Rahmen meiner dualen Ausbildung zur Diplom Verwaltungswirtin bei der Stadt Neuss erkannt. Dort habe ich meine ersten Berührungspunkte mit den Programmen InDesign und Photoshop von Adobe gehabt. Von einer „Liebe auf den ersten Blick“ kann man aber mit Gewissheit nicht sprechen. Es war der zweite, dritte oder vielleicht erst zwanzigste Blick. Irgendwann hat es aber *Klick* gemacht und nun sind wir unzertrennlich und ich arbeite täglich mit mindestens einem Adobe-Programm – sei es Photoshop, Premiere Rush oder Pro, InDesign oder Illustrator. Irgendwas davon ist jeden Tag dabei.

STADTMARKEn und STADTMARKEting … darum dreht sich alles in diesem Blog!

Wie werde ich als Stadt zur Marke? Was hat es mit der Markenware „Stadt“ auf sich? Warum lohnt sich dieser Weg? Was habe ich als Bürgermeister*in davon bzw. was haben denn meine Einwohner*innen, Gäste, Tourist*innen und vor allem meine Mitarbeiter*innen im Rathaus davon? Ich werde mich mit all diesen Themen beschäftigen, Informationen darüber geben, Hintergründe beleuchten, Beispiele aus der Praxis aufweisen und auch ein paar neue Ideen weitergeben.

Denn in den vergangenen Jahren habe ich wirklich viele neue Ideen mit meinem Team der Kultur gGmbH entwickelt und realisiert. Auch neue Themen, wie die Digitalisierung sind wir im Hinblick auf den Bereich des STADTMARKEtings regelmäßig angegangen und haben neue Akzente gesetzt – sei es durch Augmented Reality im Bereich der Stadtführung, aber auch zur Eventisierung von einfachen Printmedien.

Wenn Ihr Lust habt, vielleicht auch mal Beiträge auf diesen Blog zu stellen, so nehme ich sie gerne auf, wenn sie thematisch passen.

Ich stehe Euch für Rückfragen zur Verfügung und freue mich natürlich auch über Eure Ideen und Euer Feedback 🙂

Erreichen könnt Ihr mich per Mail an info@blog.rheinfraeulein.de.

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